Künstlerin Alicja Kwade trifft Mathematiker Günter M. Ziegler

Über die Folge

Wie wir uns der Welt nähern

In dieser Episode diskutieren die international renommierte Künstlerin Alicja Kwade und Mathematik-Professor Günter M. Ziegler über die vielen Facetten von Realität und Wahrnehmung. Dass Menschen Zeit und Raum, Wirklichkeit und Fiktion ganz unterschiedlich erleben, das zeigen die (Arbeits-)Welten der beiden exemplarisch. Während Alicja Kwade raumgreifende Installationen entstehen lässt, macht Günter Ziegler mehrdimensionale Formen und Körper erklärbar. Können mathematische Ergebnisse dabei ein exaktes Bild der Wirklichkeit darstellen? Oder kann künstlerische Kreativität Wissenslücken füllen?

 

Gäste

  • Alicia Kwade

    Alicja Kwade begeistert seit mehr als zehn Jahren die Kunstwelt mit raumgreifenden Installationen und vielfältigen Skulptur-Ensembles. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2019, als sie auf der Dachterrasse des Metropolitan Museum of Art in New York ein Mini-Sonnensystem aus Steinkugeln und Stahlrahmen entstehen ließ. Inzwischen gehört die im polnischen Katowice geborene Kwade zu den gefragtesten Künstlerinnen weltweit. Ihre komplexen, wissenschaftlich anmutenden Kunstwerke sind bei Sammlern begehrt. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

  • Günter M. Ziegler

    Günter M. Ziegler ist Professor für Mathematik an der Freien Universität Berlin und seit 2018 auch Präsident der Hochschule. Ziegler arbeitet an komplexen Problemen der diskreten Mathematik, erforscht mit mathematischen Methoden die Welt dreidimensionaler Körper, die im Alltag als Pyramiden, Spielwürfel oder Kristalle auftauchen. Er wurde mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet, dem höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis. Als Buchautor nimmt er seine Leser:innen unterhaltsam und verständlich mit auf eine Reise in die Welt von Zahlen, Formeln und Beweise.